Samstag, 13. Februar 2010

Testbericht: Ixus 850 IS + WP-DC 9



Da ich ein passionierter Hobbyfotograf bin, habe ich mir neben meiner Spiegelreflexkamera eine Canon 850 IS gekauft welche klein und leicht ist und man immer dabei haben kann. Ich habe natürlich bereits beim Kauf der Kamera darauf geachtet das ein entsprechende Unterwassergehäuse für di Kamera existiert.

Noch vor Beginn meiner OWD Ausbildung habe ich mir dass Unterwassergehäuse WP-DC 9 für meine Canon 850 IS gekauft. Eigentlich wär es ja schlau zuerst richtig tauchen zu lernen ... aber ich konnte es nicht lassen. Für Tauchanfänger ist es wichtig, dass man in schwierigen Situation die Kamera vergessen, und einfach hängen lassen kann.

Vorteile der Canon 850 IS im Bezug auf Unterwassertauglichkeit:
- 24mm Weitwinkelobjektiv (nah ran ist Gold wert)
- Unterwasserprogramm
- brauchbare Videofunktion (nicht HD)

Nachteile:
- Keine manuelle Blenden- und Verschlusssteuerung
- Kein Raw Aufnahme möglich (nur mit CHDK Hack)


Bereits nach meiner OWD Grundausbildung habe ich in Fuerteventura einige Aufnahmen unter Wasser gemacht, diese können hier bei Flickr angesehen werden:
http://www.flickr.com/photos/sthomet81/tags/fuerteventura/

Meine ersten Unterwasser Fotoerfahrungen habe ich später mit dem Manual vom PADI Underwater Photografer etwas versucht mit theorie zu unterlegen. Die Theorie dann aber in Praxis umzusetzen ist nicht immer ganz einfach ... keine flüchtenden Fische, genug nah dran dass der Blitz wirkt, von unten nach oben fotografieren... etc.

Mit dem CHDK Hack habe ich auch bereits ein bisschen mit Raw versucht zu experimentieren, es bringt defintiv was:
http://www.flickr.com/photos/sthomet81/tags/chdkraw/

Samstag, 19. Dezember 2009

Drysuit Diver SSI Speciality


Da die Schweizer Seen kalt sind und der Winter so lange dauert habe ich mich nach der Empfehlung eines Arbeitskollegen entschieden einen Trockentauch-Schnupperkurs mit Option zum vollen Kurs entschieden.

Nach dem Schnuppertauchgang war klar dass ich den vollen Kurs besuche somit gab es also noch einen zweiten Tauchgang und ein bisschen Theorie.

Viele Taucher haben den Eindruck dass man fürs Trockenanzugtauchen keinen Kurs benötigt, ich finde aber das die Sache doch ihre Tücken hat und man schneller am Ziel ist wenn ein Instruktor gerade schon mal einige Tricks beibringen kann.

Der Kurs habe ich bei der Tauchschule Nemo Tauchsport in Heimberg gemacht. Die Tauchschule macht auf mich einen sehr symatischen Eindruck und ich werde dort wohl noch weiter Kurse machen. Ich denke als nächstes sind die Kurse Navigation und Tieftauchen dran, aber zuerst muss ich mir nun ein bisschen Trockierfahrung "ertauchen".

Freitag, 6. November 2009

Sharm el Sheikh November 2009

Auch diesen November hat es uns wieder in die Naama Bay gezogen um ein bisschen zu tauchen. Neben meinem ehemaligen Arbeitskollegen welcher schon letzer mal mitkam war dieses Jahr noch ein Kollege von ihm mit dabei.

Natürlich haben wir uns wieder für Subex entschieden, was wir nicht bereut haben. Die Highlights waren das Nachttauchen und das Wracktauchen an der Thistlegorm, auch die Korallenhöhlen in der Jackfish Alley waren ebenfalls eine spezielle Erfarhung.

Der Skispringer Simon Ammann war in dieser Woche auch Gast bei Subex und hat seinen OWD gemacht. Ich habe auf den Tauchschiff nur kurz ein paar Worte mit ihm gewechselt und von ihm dann später im Deko-Bier noch ein genaueren eindruck bekommen. Ein ganz angenehmenr Typ, keine Starallüren, kein bisschen arrogant.

Nachttauchgang:
Der zweite Ausbildungstauchgang des Nitrox-Kurses war zugleich auch gerade ein Nacht-Tauchgang, da Vollmond war konnte man auch ohne Lampe recht viel sehen. Ist spannend was man in der Nacht sieht was am Tag nicht unterwegs ist. Ein kleiner Oktopus hatte nicht freude an unserer Beleuchtung aber konnte sich unheimlich schnell farblich seiner Umgebung anpassen. Man muss aufpassen das man zu kleine Fische nicht zu lange anleuchtet, das diese sonst ziehmlich schnell zum Futter von Rotfeuerfischen werden.

Korallenhöhlen:
In der Jackfish-Alley gibt es diverse kleine Höhlen welche betaucht werden können, da ich früher einmal unter Klaustrophobie litt, war ich der Sache gegenüber zuerst etwas Skeptisch eingestellt. Es hat sich aber herausgestellt das es wirklich unheimlich Spass machen diese Höhlen zu betauchen. Es ist so genial wenn die kleinen Fischschwärme sieht welche sich in den dunklen ecken der Höhle verstecken und das Licht durch die Ritze der Höhle heireinscheint. Auch ist der Anblick der Höhlenusgangs welcher scheint blau zu leuchten immer sehr speziell. Anflüge von Klaustrophobie hatte ich zu keiner Zeit.


Wracktauchen:
Am letzten Tag unseres Tauchurlaubs haben wir, trotz der langen Anfahrt und dem Preiszuschlag, die legendäre Thistlegorm (http://de.wikipedia.org/wiki/Thistlegorm) betaucht. Leider hatte es sehr viele Leute vor Ort und die Sicht war nicht so toll. Der erste Tauchgang war aussenrum mit einem kurzen Blick in einen der Laderäume. Beim zweiten Tauchgang ging es dann rein und wir konnten die einzelnen Laderäume durchschweben. Genial ... Hier konnten wir natürlich wieder die Vorteile von Nitrox deutlich auskosten und die Grundzeit verlängern und die Oberflächenpause verkürzen. Wracktauchen ist nicht ganz ungefährlich, natürlich hatten wir einen Guide dabei welcher vorausgetaucht ist und das Wrack bestens kannte. Da der Hauptteil der Thistlegorm auf ca. 30m Tiefe liegt, muss man die Nullzeit im Auge haben bzw. die Deko in den Luftverbrauch einrechnen.
Wir haben uns entschieden möglichst in der Nullzeit zu bleiben. Da wir mit Nitrox 32 getaucht sind, galt für uns auch ein MOD von 34 Meter (bei 1,4 Sauerstoffpartialdruck)
Unser Tauchschiff hatte für alle Fälle noch eine Flasche auf 5m an einer Leine welche allenfalls für eine Deko gebraucht werden könnte.

Montag, 2. November 2009

Nitrox Diver SSI Speciality


Ich habe mich entschieden, beim aktuellen Aufenthalt auf der Sinai-Halbinsel neben dem gemütlichen Tauchen auch noch etwas taucherische Weiterbildung zu geniessen.

Als bestgeeignete Ausbildung für meinen Ausbildungsstand und für die kommende Tauchwoche mit vielen Wiederholdungstauchgängen sah ich am meisten Vorteile in einem Nitrox Kurs.

Da Subex nach den SSI Standards ausbildet, war dies also der Kurs mit dem Namen SSI Nitrox Diver Level 2, welcher mir ermöglicht mit Luftgemischen mit bis zu 40% Sauerstoffanteil zu tauchen.

Kurzer Hinweis für Nicht-Taucher:
Sporttaucher tauchen "im Normalfall" mit Pressluft, diese enthält 21% Sauerstoff, 78% Stickstoff und 1% Edelgase. Durch den erhöten Druck in der Tiefe wirkt sich der Stickstoff negativ auf den Körper aus und begrenzt die Tauchzeit. Ausserdem wirkt der Stickstoff ab einer gewissen Tiefe berauschend was auch einen Negativen Einfluss auf die Sicherheit beim tauchen hat. Beim Nitrox (Nitrogen-Oxigen) wird der Sauerstoffanteil erhöht und der Stickstoffanteil somit verringert, die negativen Einflüsse vom Stickstoff werden somit vermindert. Beim Nitrox-Tauchen muss aber beachtet werden dass ab einer gewissen Tiefe der Sauerstoff toxisch wirkt und ebenfalls zu einer Gefahr werden kann. Beim Nitrox-Kurs lernt man unter anderem sich für das richtige Gemisch für den geplanten Tauchgang zu entscheiden.

Der Nitrox-Kurs besteht aus dem Theorieblock, der Prüfung und 2 Nitrox-Tauchgängen. Da ich den Kurs gerade Anfangs Urlaub gemacht haben, werde ich nun die ganze Woche von den Vorteilen von Nitrox profitieren können.

Sonntag, 4. Oktober 2009

Tauchen im Blausee



Am 3.Oktober gingen wir mit dem Divecenter Köniz zum Blausee. Voraussetzung um im Blausee zu tauchen ist eine Sonderbewilligung. Diese gibts für Taucher die anschliessend im Restaurant ein 5-gängiges Überaschungsmenu verkosten. Da ich den Event über den DCK gebucht habe, musste ich mich natürlich um nichts kümmern, auch der Transport von Köniz bis zum Blausee war organisiert.


Vom Parkplatz Blausee-Mitholz wird das Tauchequipment mit einem Wagen zur Einstiegstelle gebracht.


Getaucht werden darf erst ab 17.00, der Ein- und Ausstieg ist nur an einer Stelle erlaubt. Ausserdem sollte nicht in grossen Gruppen getaucht werden, eine gute Tarierung ist natürlich Pflicht damit kein Sediment aufgewirbelt wird und die Glasklare Sicht vermiest. (Kein Kommentar zum Bild oben ...) Das Briefing wird vom Wirt persönlich gemacht. Das Tauchen im Blausee ist wirklich ein besonderes Erlebnis, so gute Sicht, so viele Forellen und danach das leckere Essen und die romatische Märchenlandschaft um den See - unbedingt empfehlenswert.


Der See ist ziemlich flach, die tiefste Stelle ist glaub um 12m, da kann man sich auch solche Profile erlauben ... Die Bäume im Wasser sind für ein vorbildliches, "jojo-freies" Tauchprofil ein Hindernis. Der Blausee-Mitholz liegt auf 900 m.ü.M - es handelt sich also laut Tauchtabelle um ein Bergsee. Da der See aber recht klein ist und mit ca 10° für mit dem Nassanzug ziehmlich kühl ist, hat man es nach ca. 40min gesehen - die Nullzeit ist aufgrund der geringen Tiefe eh kein Thema.

Dienstag, 30. Juni 2009

Datenauswertung, iPhone App etc. - oder wenn ein Informatiker taucht ...

Da ich ein Technik- und Datenauswertungsfreak bin habe ich mir zu meinem Cressi Archimede2 natürlich auch das PC-Interface gekauft mit welchem ich die Daten meines Tauchcomputers auf dem Comptuer laden und analysieren kann.

Weiter habe ich mir die Software DivingLog 4.0 (www.divinglog.de) gekauft sowie das Dive Log fürs iPhone aus dem AppStore geladen.



Der Vorteil von Diving Log 4.0 ist dass ich erheblich mehr Daten zum einzelnen Tauchgang miteingeben kann und auch Auswertungen über ale meine Tauchgänge ausziehen kann. Weiter lassen sich in DivingLog die Datensätze von vielen verschiedenen properitären Tauchcomputerprogrammen importieren, somit kann ich zur Auswertung und Analyse meiner Tacuhgänge bei einem Tauchcomputerwechsel bei der gleichen Software bleiben.

Mit der iPhone-App habe ich mein elektronisches Logbuch immer mit dabei.



Mein Datensammlungsequipment besteht also aus:
- Tauchcomputer: Cressi Archimede2
- PC Interface: Cressi Archimede PC Interface
- Software auf Computer: Diving Log 4.0
- iPhone App: Dive Log

Sonntag, 7. Dezember 2008

Rückblick Sharm el Sheikh Novemebr 2008

Der Tauchurlaub in Sharm hat sich absolut gelohnt. Die Tauchbasis Subex war eine gute Wahl, es gab einfach nichts auszusetzen. Mein Kollege hat eine Top-Ausbildung genossen welche weit darüber hinaus geht was ich in meiner Ausbildung gelernt habe.

Ich habe nun in diesem Urlaub 10 Tauchgänge gemacht, bei jedem Tauchgang habe ich etwas neues Erlebt und dazugelernt. Kritik wird von Subex-Mitarbeiter immer kontruktiv gegeben, und man kann, auch wenn man keine Ausbildung macht, was dazu lernen.

Am meisten in Erinnerung bleibem wird mir wohl der WelcomeDive mit dem Taucher in Panik und der Panzerfriedhof im Ras Peter. Weiter habe ich glaub diesmal zum ersten mal ein bisschen gelernt mit den Arabern zu feilschen.

Montag, 1. Dezember 2008

Welcome Dive - Buddy in Panik

Heute hatte ich meinen WelcomeDive, welcher eine ganz spezielle Erfahrung war ...

Für den WelcomeDive wurde mir ein Patrick aus der Ostschweiz als Buddy zugeteilt welcher ebenfalls sein können unter Beweis stellen musste um danach fürs Schiff bereits zu sein.

Bei einem WelcomeDive geht es darum dass man kurz zeigt dass Maske ausblasen, Wiedererlangen des Atemreglers und das umgehen mit der Out-of-Air-Situation kein Problem sind. Ausserdem wird ein Auge auf Tarierung geworfen und ob die Bleimenge in etwa ok ist.

Der Start des WelcomeDives verlief ganz normal, als erstes haben wir auf ca 5m Tiefe kurz unsere Masken geflutet und dann wieder ausgeblasen. Das Wiedererlangen des Automaten stellte auch weder für Patrick noch für mich ein Problem dar. Danach sah es aus als ob es einen gemütlichen Tauchgang um die Korallenblöcke im Hausriff gibt.
Der Guide war zu vorderst und ich und Patrick hinten nach, mittlerweile haben wir die Maximaltiefe von 18m für diesen Tauchgang erreicht.

Plötzlich höre ich das Patrick ziemlich stark blubbert, also sehr viel Luft verbraucht. Als ich mich dann ihm zugewendet habe, habe ich gesehen dass der Mann absolut in Panik, und seine Maske voll Wasser ist. Seine Augen hatte Patrick weit aufgerissen, ich wusste überhaupt nicht was los ist. Die Situation jagte auch mi, mit meiner bescheidenen Taucherfahrung (10 Tg) sofort den Puls hoch. Nun war ich da vor Patrick und habe versucht ihn zu beruhigen, was mir aber nicht gelungen ist. Zum Glück kam der Guide ziehmlich schnell dazu und hat mich aus der Situation befreit. Mir kam es vor als hätte das viel zu lange gedauert, aber wahrscheinlich waren es höchstens 30 Sekunden. Der Guide und mein Buddy haben dann einen sofortigen Aufstieg zu Oberfläche gemacht, ich bin, wie gelernt, langsam aufgestiegen und dann auf 5m verweilt.
Nach Aufforderung des Guide bin dann auch ich an die Oberfläche. Es hat sich herausgestellt das Patrick eine Panikattacke hatte und die Maske darum nicht leeren konnte, er hat immer wieder Wasser eingeatmen und kam in einen Panikstrudel.

Wir haben uns dann entschieden auf max 10m zurückzutauchen und dann noch die Out-of-Air-Situatuin durchzuspielen. Da ich dabei den Oktopus meinem Buddy um 180° verdreht in den Mund gegeben habe, hat der Guide nochmals einen Schock gehabt - obwohl das bei meinem Atemregler nicht wirklich ein Problem ist.

Der Guide hat, logischerweise, entschieden das mein zugeteiltes Buddy Patrick den WelcomDive wiederholen muss, ich habe mich dann freiwillig zu einem zweiten Tauchgang am Beach bereit erklärt.

Leider hatte der Patrick beim rausgehen zum zweiten Tauchgang plötzlich Herzprobleme und das ganze artete noch ein zweites mal aus, der Patrick wurde dann mit Sauerstoff behandelt, weigerste ich ins Spital zu Untersuchung zu gehen und hat dann gesagt dass er ab und zu Herzprobelem hat und es wohl nur das gewesen sei ... Patrick hat in diesen Ferien dann nicht mehr getaucht ...

Ich wurde dafür beim zweiten Beach-Tauchgang mit einem 250Kg Napoleon belohnt.

Sonntag, 30. November 2008

Wir fliegen nach Sharm el Sheikh

Meine ersten Taucherlebnisse habe ich in 2001 in Sharm el Sheik, Naama Bay gemacht. Da ich nun meine Taucherfahrungen etwas erweitern wollte, habe ich mich entschieden das Tauchermekka auf der Sinaihalbinsel nochmals zu besuchen.

Zusammen mit einem ehemaligern Arbeitskollegen habe ich eine Woche in der Naama Bay im Hilton gebucht. Als Tauchbasis haben wir uns Subex ausgesucht da ich von dieser Basis auf diversen Foren positives gelesen habe und auch die Webseite der Subex überzeugt. Mein Kollege kann bisher nicht tauchen und wird in dieser Woche den OWD Kurs machen.

Als wir im Hilton angekommen sind, hatten wir bereits Post, es war ein netter Brief von Subex mit der bitte doch am nächsten Tag im Subex Haupt-Center den Checkin zu machen. Das Hauptcenter haben wir dann noch am gleichen Abend gesucht aber nicht gefunden, so entschlossen wir uns am Beach-Counter vorbeizuschauen.

Am Beach-Counter wurden wir freundlich auf Schweizerdeutsch begrüsst und wir konnten das Checkin gleich dort vornehmen.

Morgen werde ich mein Können beim WelcomeDive am Beach unter Beweis stellen müssen bevor ich die "Zulassung" fürs Boot kriege. Mein Kollege wird mit morgen mit Theorie starten.

Samstag, 8. November 2008

Buchkritik: Tauchen noch sicherer



Nachdem ich nun noch nicht ganz ein Jahr tauche, habe ich mir ein Buch gekauft welches um die Tauchmedizin dreht. Dieses Buch ist in der Erstauflage bereits 1974 erschienen und hat sich mittlerweise als deutschsparachiges Standartwerk für Tauchmedizin etabliert.

Mein erster Eindruck des Buches ist sehr gut. Da das Buch auch für Ärzte geschrieben ist, hat der Autor Oskar F. Ehm leider ab und zu eine fast zu stark ausgeprägte medizinisch fachsprachliche Ausdrucksweise. Im Buch werden sowohl physikalisch medizinisch relevante Themen, wie auch psychologie Aspekte, bis hin zu Verletzungen durch Meerestiere behandelt.

Dieses Buch ist für mich mehr ein Nachschlagewerk als ein Buch welches man von A-Z durchgeht, darum kann ich momentan auch keine Abschliessende Kritik für das Buch abgeben.

Samstag, 19. April 2008

Mein erster See-Tauchgang

Heute habe ich meinen ersten Tauchgang im See gewagt, das war ja ein Fiasko ... :-)
Der gewählte Tauchplatz war Beckenried Rüttenen, der Buddy ein Tauchlehrer aus der Ostschweiz welchen ich über eine Tauchcommunity kennen gelernt habe.

Also, in der Schweiz im 6° "warmen" braucht man neben Handschuhe zwingend eine Kopfhaube, sonst ist es ziehmlich kalt ... weiter hat man hier zwei getrennte erste Stufen, was ich auch nicht wusste und darum mein Buddy mit mir auf maximal 10m ging.

Sonst war der erste Seetauchgang gar nicht so schlecht, die Sicht im Vierwaldstättersee war heute ziehmlich gut und der 7mm Halbtrockenanzug gab auch genug warm.

Montag, 24. März 2008

mein erstes Tauchequipment

Mein erstes Tauchequipment habe ich bei dive-king.de bestellt, dabei habe ich mich für ein Cressi-Komplett-Set, bestehend aus folgenden Ausrüstungsgegenständen, enschiden:

- Neopren haltrocken Anzug: Cressi Lontra
- Jacket: Cressi S111R
- Lungenautomat: Cressi Ellipse MC7 (1. Stufe, 2.Stufe und Oktopus)
- Tauchcomputer: Cressi Archimede2
- Flossen: Cressi gelb
- Füsslinge
- eine Maske und ein Schnorchel

das Komplettset kostet 942,86 €

zusätzlich habe ich mir Softblei, Cressi-Neopren-Handschuhe und ein Scubapro-Finimeter bestellt. Berichte über die einzelnen Stücke des Equipments werden folgen.

Der Nachteil wenn man Tauchequipment im Ausland bestellt ist klar das man keine Beratung bekommt und wenn was nicht ok ist muss man das Zeugs wieder ins Ausland zurücksenden. Weiter muss man daran denken das gewisses Teile des Equipments auch Wartung brauchen und man für diese dann auch einen Wartungspartner braucht.

Montag, 14. Januar 2008

Meine Ausbildung zum OWD


Meine Tauchausbildung in Fuerteventura
*Taucher-Fachbegriffe sind am ende dieses Abschnitts erwähnt.

Nachdem ich mich übers Internet ein wenig informiert habe, habe ich mich entschieden meinen PADI Open Water Diver bei der Tauchschule Oceanworld zu machen. Die detailierten Kursinhalte sind beispielsweise auf Tauchet.net beschrieben. Der Kurs kostet 350€ und das Lehrmittel weitere 49.90€, bei diesem Preis ist dann alles inklusive (Leihausrüstung, Flaschenfüllungen, Transfer mit dem Boot zum Tauchgebiet etc.).

Die Kurse beginnen jeweils am Dienstag, nachdem ich am Montag gelandet bin, habe ich sofort die Tauchschule aufgesucht um mich einzuschreiben, das Lehrmittel "Open Water Diver Manual" habe ich bereits gekriegt damit ich auch sofort mit dem lernen beginnen kann.

Am Dienstag gings dann auch gleich los. Der erste Tag enthielt etwas Theorie und einen Pool-Tauchgang bei welchem ich lernte mein Lungenautomaten auszublasen, meine Taucherbrille zu entfluten und meinem Buddy* Luft zu geben oder ihm/ihr Luft zu bekommen über die sekundäre zweite Stufe.

Am Mittwoch beim zweiten Pool-Tauchgang habe ich zur Wiederholung nochmals die Taucherbrille abgezogen und dann wieder angezogen und geleert. Weiter haben wir die Tarierungsübung* Flossenspitzenbalancieren gemacht, dabei legt man sich Flach auf den Boden und füllt seine Tarrierweste jeweils in ausgeatmetem Zustand mit 2 kleinen Stössen. Bei diesem Vorgang beginnt man mit dem Oberkörper langsam zu steigen, die Flossen sollten aber auf dem Boden bleiben. Falls man zu viel steigt muss man wieder ein wenig Luft aus dem Jacket lassen. Danach sind wir austariert ein bisschen im Pool rumgeschwommen. Nach einer Wechsel-Atmungs-Übung musste ich als letzte Übung dann auf dem Grund mein Jacket inklusive Flasche aus und wieder anziehen.

Der dritte Tauchgang bzw. der erste richtige Tauchgang hatte ich am Donnerstag, dieser war nun endlich im Meer. Dabei konnte ich auch bereits ein bisschen Fische beobachten. Da Ebbe war, konnten wir bis zum Riff runter, war zwar auch etwas tiefer als in dieser Phase der Ausbildung üblich, aber ich habe mich scheinbar gut angestellt bei den Übungen. Zuerst hatte ich ein wenig Problem mit dem Druckausgleich, aber nach ca. 7 Minuten Üben auf 3 Meter gings dann gut weiter runter. Das Wetter war nicht ideal, aber ab 5m unter der Oberfläche war es kaum noch zu spüren. Nur die An- und Rückfahrt mit dem Schlauchboot war nicht so gemütlich, aber was zählt ist ja das tauchen. Das tarieren hatte ich bereits besser im Griff als ich erwartet habe. Es ist interessant wie einige Fische neugierig sind und sofort schauen kommen. Leider atme ich noch viel zu schnell, nach ca. 25 min hatte ich meine Flasche bereits leer (also natürlich auf 50 Bar ...). Beim Auftauchen hatte ich leichten Drehschwindel, aber ich habe die Orientierung am Seil gesucht und der Schwindel ging rasch vorbei.


Der zweite Tauchgang im Meer war am Freitag, diesmal gings schon um 09.30 los, das Wetter war deutlich besser als am Donnerstag. Nun war auch Flut und wir kamen mit dem Schlauchboot recht gut raus. Nun heute musste ich einige Übungen machen, dazu gehört das Wiedererlangen des Atemreglers, fluten und leeren der Maske und zum Schluss Maske ausziehen und eine Minute schwimmen ohne Maske. Leider habe ich das letze noch nicht wirklich hingekriegt, hab mich Verschluckt und musste husten ... Nach 2 Versuchen habe ich es aufgegeben und wird haben und noch ein wenig umgeschaut. Tja klappt wohl beim nächsten Mal wenn wir ein Stück weniger tief gehen. Danach folgte natürlich ein interessanter Spass-Tauchgang bei welchem mir der Tauchlehrer auch zwei gut versteckte Engelhaie gezeigt hat.

Da die Fische auch mal frei haben müssen, fand am Samstag kein Tauchgang statt.

Der für am Sonntag vorgesehene Tauchgang habe ich aufgrund Schnupfen abgesagt, stattdessen habe ich am Sonntag die Theorieprüfung geschrieben. Da der Wellengang ziemlich stark war, wären wir wohl auch nicht rausgefahren wenn ich fit gewesen wäre. Leider war aufgrund meines Schnupfens und der starken Wellen bis am Mittwoch nichts mehr mit tauchen.

Am Mittwoch sind wird dann ans kleine Riff gefahren und haben einen Tauchgang zum grossen Muränen-Riff gemacht. Dabei waren wir auf einer maximalen Tiefe von 26 Meter und hatten insgesamt 35 Minuten Grundzeit*, dies war nur dank dem Tauchcomputer möglich, mit der Wheel-Version des RDP könnten zwar Multi-Level-Tauchgänge geplant werden, aber ich besitze nur die Tabellen-Version des RDP. Wie es der Name des Riffs schon verrät haben wir einige Muränen gesehen. Besonders eindrucksvoll war auch ein Fischschwarm von tausenden von Fischen welcher und plötzlich umgab.
Ebenfalls sehr eindrucksvoll war dann eben die Kante des grossen Muränen-Riffs welche wir dann hinaufschwammen, ein riesiger Fels und man kann schwerelos einfach neben diesem hinaufschweben. Nach dem Auftauchen hat mich mein Tauchlehrer darauf aufmerksam gemacht dass ich nun das dritte Mal mit Nasenbluten auftauche, gut dass ich das bisher nichts davon bemerkt habe ;-)

Meinen letzten Ausbildungstauchgang hatte ich am Donnerstag, dabei konnte ich auch einige Unterwasserfotos machen. Nun bin ich PADI Open Water Diver ;)

Am Freitag habe ich dann ein letzter Tauchgang gemacht welcher nicht mehr zur Ausbildung gehörte. Dabei habe ich ebenfalls nochmals ein paar Bilder gemacht, aber irgendwie waren diesmal nicht so viel gute dabei wie beim Tauchgang am Donnerstag. Irgendwie hatte ich diesmal auch mehr Stress mit dem tarieren als sonst und habe meine Luft zu schnell verbraucht.

*
PADI = Professional Association of Diving Instructors
Buddy = TauchpartnerIn
Tarrieren = Im Wasser schweben, weder sinken noch steigen
Grundzeit = Zeit vom Abtauchen bis zum Sicherheitsstopp
RDP = Recreational Dive Planer, Tauchgangplaner um Blut-Stickstoffgehalt zu kontrollieren.

Mittwoch, 30. Mai 2001

Der Beginn meiner Tauchkarriere

Meine ersten taucherischen Erfahrungen habe ich 2001 in Sharm el Sheikh auf der Basis der Sinai Divers in der Naama Bay gemacht. Ich habe dabei am PADI Discover Scuba Diver Schnupperkurs teilgenommen. Und ich habe mir sofort geschworen bald das tauchen zu erlernen. Die Betreuung bei den Siani Divers war sehr gut, ich hatte den Instruktor für mich alleine ud konnte somit recht gut profitieren. Etwas Schade war dass das PADI Video nur in englisch vorhanden war und ich somit die Theorie ab Video in englisch über mich ergehen lassen musste.

Freitag, 10. März 2000

Blog eröffnet

Ich werde in diesem Blog Berichte über alles was irgendwie mit Sporttauchen zu tun hat veröffentlichen. Zu erwarten sind hier Berichte über Ausrüstungsgegenstände, Tauchcenters, Tauchschulen, Tauchplätze etc. Ich werde versuchen den Blog zweisprachig zu führen, ich hoffe die englischsprechenden Leser verzeihen mit meine Schreibfehler.